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Kloster Wechselburg

Gott suchen, wo er nicht vermisst wird

Vier Ettaler Benediktiner wurden im Sommer 1993 nach Wechselburg in Sachsen ausgesandt, um dort zum ersten Mal in der Ettaler Geschichte ein Tochterkloster zu gründen. 2012 hat diese Ettaler Filiale den Status eines abhängigen Priorates erhalten.
Die Beweggründe für die Neugründung ergänzten sich damals: Aus Ettal kam die Bereitschaft, nach der Wende einen Beitrag zur Unterstützung der Kirche und zur Förderung des Glaubens in Ostdeutschland zu leisten. Aus Sachsen kam die Einladung des Bischofs von Dresden-Meißen, in Wechselburg mit seiner für Wallfahrt und Kunstgeschichte bedeutsamen spätromanischen Basilika eine kleine benediktinische Gemeinschaft anzusiedeln – für eine Präsenz im Gebet, an das Menschen „andocken“ können, und als Ansprechpartner für geistliche Begleitung von Gästegruppen und einzelnen Sinnsuchenden.
Dieser Ort bietet dafür sehr gute Voraussetzungen: Im Zentrum der 1168 geweihten Klosterkirche lädt die spätromanische Kreuzigungsgruppe zum Stillwerden und Meditieren ein. Der romantische Park an der Mulde ermöglicht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kloster besinnliches Verweilen. Trotz dieser ruhigen Abgeschiedenheit ist Wechselburg im Städtedreieck Dresden – Leipzig –Chemnitz mit dem Auto (A 72), Bahn und Bus gut erreichbar.
Das Kloster bietet in seinem Jugend- und Familienhaus (54 Plätze) und in seinem historischen Torhaus (8 neue Ferienwohnungen mit 28 Betten) moderne und komfortable Unterkünfte für Gäste an. „Tage der Stille“ für Einzelne, „Urlaub im Kloster“ für Paare und Familien wie auch Besinnungstage und Freizeiten für Gruppen finden dort ihren Raum.

Gott suchen, wo er nicht vermisst wird

Vier Ettaler Benediktiner wurden im Sommer 1993 nach Wechselburg in Sachsen ausgesandt, um dort zum ersten Mal in der Ettaler Geschichte ein Tochterkloster zu gründen. 2012 hat diese Ettaler Filiale den Status eines abhängigen Priorates erhalten.
Die Beweggründe für die Neugründung ergänzten sich damals: Aus Ettal kam die Bereitschaft, nach der Wende einen Beitrag zur Unterstützung der Kirche und zur Förderung des Glaubens in Ostdeutschland zu leisten. Aus Sachsen kam die Einladung des Bischofs von Dresden-Meißen, in Wechselburg mit seiner für Wallfahrt und Kunstgeschichte bedeutsamen spätromanischen Basilika eine kleine benediktinische Gemeinschaft anzusiedeln – für eine Präsenz im Gebet, an das Menschen „andocken“ können, und als Ansprechpartner für geistliche Begleitung von Gästegruppen und einzelnen Sinnsuchenden.
Dieser Ort bietet dafür sehr gute Voraussetzungen: Im Zentrum der 1168 geweihten Klosterkirche lädt die spätromanische Kreuzigungsgruppe zum Stillwerden und Meditieren ein. Der romantische Park an der Mulde ermöglicht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kloster besinnliches Verweilen. Trotz dieser ruhigen Abgeschiedenheit ist Wechselburg im Städtedreieck Dresden – Leipzig –Chemnitz mit dem Auto (A 72), Bahn und Bus gut erreichbar.
Das Kloster bietet in seinem Jugend- und Familienhaus (54 Plätze) und in seinem historischen Torhaus (8 neue Ferienwohnungen mit 28 Betten) moderne und komfortable Unterkünfte für Gäste an. „Tage der Stille“ für Einzelne, „Urlaub im Kloster“ für Paare und Familien wie auch Besinnungstage und Freizeiten für Gruppen finden dort ihren Raum.

Hauptaufgabe der kleinen Mönchsgemeinschaft ist die verlässliche Präsenz im Gebet – sei es gemeinsam mit Besuchern der Klosterkirche oder in stellvertretendem Gebet für Kirche und Welt. Das Bistum Dresden-Meißen hat dem Priorat eine Gemeinde mit rund 900 katholischen Christen anvertraut. Diese leben in einer extremen Diaspora auf 93 Dörfer und vier Städte verteilt. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung liegt bei 1,8 %. Evangelische Christen kommen auf einen Bevölkerungsanteil von knapp 20 %. Das bedeutet, dass rund 80 % konfessionsfrei sind. Laut einer aktuellen religionssoziologischen Studie gehört die Region um Wechselburg zu den Gebieten unserer Erde, in denen der Glaube an Gott am wenigsten verbreitet ist.
Für die Benediktiner bedeutet diese Begegnung mit den Menschen täglich ein spannendes Unternehmen: Gott suchen, wo er nicht vermisst wird.
Neben der Pfarrseelsorge und der Wallfahrt zum Heiligen Kreuz machen die Wechselburger Benediktiner Angebote zur Erwachsenenbildung wie „Wechselburger Samstage“ und „Wechselburger Einkehrzeiten (Kurzexerzitien)“. Einer der Mönche betreut den Klostergarten, in dem nach mittelalterlichem Vorbild Küchen- und Heilkräuter angebaut werden. In Führungen erschließt er deren wohltuende Wirkung für Leib und Seele.
In den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen ist der Zustrom zur vierteljährlich stattfindenden Wechselburger Jugendvesper mit jeweils bis zu 400 Teilnehmenden. Ein großes Vertrauen wird auch im steigenden Wunsch nach geistlicher Begleitung durch die Mönche sichtbar. Dabei ist Wechselburg ein weltoffenes Kloster: Die Gäste sind etwa je zu einem Drittel katholisch, evangelisch und konfessionsfrei. Die Resonanz auf säkularer Seite ist ermutigend: Wechselburg wird von außen als „Zentrum für eine Reise nach innen“ und als „Energieriegel für die Seele“ bezeichnet.