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Klausur

habitare secum

Der hl. Benedikt möchte, dass das Kloster ein Ort der Gottsuche ist. Deshalb ist die Klausur, der eigentliche Wohnbereich der Mönche zu der auch ein kleiner Garten gehört, geprägt von einer Atmosphäre des Schweigens. Möglichst wenig soll von der Ausrichtung auf Gott ablenken, damit der Mönch „ganz in sich selbst wohnen“ (Gregor d. Gr., 2. Buch der Dialoge) kann.

habitare secum

Der hl. Benedikt möchte, dass das Kloster ein Ort der Gottsuche ist. Deshalb ist die Klausur, der eigentliche Wohnbereich der Mönche zu der auch ein kleiner Garten gehört, geprägt von einer Atmosphäre des Schweigens. Möglichst wenig soll von der Ausrichtung auf Gott ablenken, damit der Mönch „ganz in sich selbst wohnen“ (Gregor d. Gr., 2. Buch der Dialoge) kann.

Hauskapelle

Psallite sapienter, … ut mens nostra concordet voci nostrae
Da unser gemeinsames Chorgebet wesentlich unseren klösterlichen Alltag bestimmt, legt unser Ordensvater in seiner Regel uns nahe, dass beim Psalmensingen stets unser Herz im Einklang mit unserem Wort stehen soll. Unsere Hauskapelle, in der wir uns gewöhnlich zum Gebet am frühen Morgen und am Mittag versammeln, bildet somit die Herzmitte der Klausur. Das große Deckengemälde in dieser Kapelle zeigt Mose, der für das Volk Israel betet, und ist somit eine Erinnerung daran, dass das Gebet der Mönche stellvertretendes Gebet für die ganze Kirche, ja für die ganze Welt ist.

Kapitelsaal

Omnia fac cum consilio
Großen Wert legt der hl. Benedikt darauf, dass der Abt bei allen wichtigen Entscheidungen im Kloster den Rat der Brüder einholt. Auch wenn wir unsere Beratungen heute nicht mehr im sog. „Kapitelssaal“ durchführen, so hält dennoch der Abt hier regelmäßige Ansprachen an die Mitbrüder.
Eine besondere Bedeutung erhält dieser Raum aber für uns vor allem deshalb, weil hier die Novizen am Beginn ihres klösterlichen Lebens den Habit (unser Ordensgewand) erhalten und weil hier bis zur Beerdigung unsere verstorbenen Mitbrüder aufgebahrt werden, damit wir uns von ihnen verabschieden können.
Der Kapitelssaal ist also der Ort für den Beginn und das Ende des klösterlichen Lebens im Zeichen des sehr ausdrucksstarken Kreuzes, das diesen Raum prägt.

Kapitelsaal

Omnia fac cum consilio
Großen Wert legt der hl. Benedikt darauf, dass der Abt bei allen wichtigen Entscheidungen im Kloster den Rat der Brüder einholt. Auch wenn wir unsere Beratungen heute nicht mehr im sog. „Kapitelssaal“ durchführen, so hält dennoch der Abt hier regelmäßige Ansprachen an die Mitbrüder.
Eine besondere Bedeutung erhält dieser Raum aber für uns vor allem deshalb, weil hier die Novizen am Beginn ihres klösterlichen Lebens den Habit (unser Ordensgewand) erhalten und weil hier bis zur Beerdigung unsere verstorbenen Mitbrüder aufgebahrt werden, damit wir uns von ihnen verabschieden können.
Der Kapitelssaal ist also der Ort für den Beginn und das Ende des klösterlichen Lebens im Zeichen des sehr ausdrucksstarken Kreuzes, das diesen Raum prägt.

Refektorium

Innerhalb unseres Klosters ist auch das Refektorium, der Speiseraum der Mönche, besonders geprägt und erinnert mit dem großen Gemälde von der wunderbaren Brotvermehrung und mit der Lesekanzel an einen Gottesdienstraum. Wenn die Mönchsgemeinschaft sich hier zu den Mahlzeiten versammelt, dann blickt sie zurück zum letzten Mahl Jesu mit seinen Jüngern und schaut voraus auf das himmlische Hochzeitsmahl, das der Herr uns im Reich des Vaters bereiten will.

Als Tischlektüre lesen wir derzeit:
Pieter M. Judson, Habsburg – Geschichte eines Imperiums

Lesezimmer

Unser Lesezimmer ist das klösterliche Wohnzimmer, in dem nicht nur die täglichen Zeitschriften und neue Bücher der Bibliothek ausliegen, sondern wo wir uns auch zu gemeinsamen Besprechungen oder zum Konventkapitel und an Sonn- und Feiertagen in ungezwungener Form zum gemeinsamen Kaffee treffen. Die Wandmalerei zeigt uns Subiaco, wo der hl. Benedikt seine erste klösterliche Gemeinschaft zusammenführte, und Montecassino, wo er die Regel schrieb, nach der Mönche und Nonnen in aller Welt leben, und wo der Mönchsvater um das Jahr 547 starb.

Lesezimmer

Unser Lesezimmer ist das klösterliche Wohnzimmer, in dem nicht nur die täglichen Zeitschriften und neue Bücher der Bibliothek ausliegen, sondern wo wir uns auch zu gemeinsamen Besprechungen oder zum Konventkapitel und an Sonn- und Feiertagen in ungezwungener Form zum gemeinsamen Kaffee treffen. Die Wandmalerei zeigt uns Subiaco, wo der hl. Benedikt seine erste klösterliche Gemeinschaft zusammenführte, und Montecassino, wo er die Regel schrieb, nach der Mönche und Nonnen in aller Welt leben, und wo der Mönchsvater um das Jahr 547 starb.

Klausurgänge & Mönchszelle

Die weiten Gänge der Klausur haben ihren je eigenen Charakter. Einer dieser Gänge ist mit vier Deckengemälden geschmückt, die das Leben des hl. Benedikt, angefangen von seinem gescheiterten Studium in Rom bis hin zur Gründung von Montecassino und zur Abfassung der Klosterregel, nachzeichnen.
Innerhalb der Klausur hat jeder Mönch seinen eigenen privaten Raum, die Mönchszelle. Sie dient der persönlichen Erholung und als Schlafraum, als Ort des Studiums und des persönlichen Gebetes. Viele dieser Räume stehen unter dem Schutz eines Heiligen, dessen Name wie ein Titel über den einzelnen Zellentüren angebracht ist.