Profil

Ausgewogenheit und Vielfalt sind seit Beginn des 18. Jahrhunderts Kennzeichen der benediktinischen Erziehung in Ettal. So gehören zu unserem Bildungskonzept guter und moderner Unterricht, religiöse Erziehung, sowie soziales Engagement und ein vielfältiges Angebot an musisch-kulturellen und sportlichen Aktivitäten.

Konzept

Schon in der 1710 gegründeten Ettaler Ritterakademie legten die Mönche Wert auf ein humanistisches Bildungsprofil mit alten und modernen Fremdsprachen, Geschichte und Geographie, politischer und religiöser Bildung. Sie hatten schon damals den ganzen Menschen im Blick. Sie wussten: Sport und Bewegung, Gemeinschaft und Engagement, Lernen und Denken gehören zusammen.

Auf dieser Tradition basiert unser heutiges Schulkonzept. Mit seinen sprachlichen, musischen, religiösen, geisteswissenschaftlichen und sozialen Schwerpunkten möchten wir die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu verantwortungsvollen Personen begleiten.

DeBeJu Benediktinerabtei Ettal 2014

Einander zu helfen und füreinander da zu sein gehört zu den Grundpfeilern unseres christlichen Wertekanons. Dies wird für die Schülerinnen und Schüler besonders in der 10. Klasse zu einer prägenden Erfahrung, wenn sie sich für das zweiwöchige Compassion-Projekt eine soziale Einrichtung suchen und dort mitarbeiten.

Mögliche Einsatzorte sind Krankenhäuser, Altersheime, Integrationskindergärten oder Behinderteneinrichtungen. Mancher kommt hier an seine Grenzen, mancher spürt seine eigene Berufung.

Und jeder bekommt einen neuen Blick auf das, was Compassion heißt: Mitgefühl, Mitleid und Erbarmen.

Ein lebendiges Schulleben benötigt eine Öffnung nach außen. So helfen gemeinsame Fahrten und Unternehmungen ab der 5. Klasse dabei, die Gemeinschaft zu stärken, eigene Horizonte zu erweitern oder sich sprachlich zu verbessern.

Hier finden Sie eine Übersicht unserer regelmäßigen Fahrten:

  • 5. Klassen: Kennenlerntage am Schuljahresanfang und Vorbereitung des Bamsentheaters
  • 6. Klassen: Natur und Kultur erleben im Ammertal
  • 7. Klassen: Skilager
  • 9. Klassen: Frankreich, Griechenland, KZ-Gedenkstätte
  • 11. Klassen: Studienfahrt
  • 12. Klassen: Berlinfahrt
  • Allgemein: kulturelle Fahrten, Museumsbesuche, Opernbesuche

Am 16. März 2010 hat sich unser Gymnasium mit neun weiteren Schulen aus benachbarten Landkreisen zum TUM Schulcluster Benediktbeuren zusammengeschlossen. Gemeinsame Projekte, spannende Vorträge und zielgerichtete Lehrerfortbildungen sind erste Früchte dieser Zusammenarbeit, die von der Technischen Universität München unterstützt und gefördert wird.

Weitere Informationen unter

www.tumschulclusterbenediktbeuern.de

Besonderheiten

Talente fördern Leistung belohnen Engagement ermöglichen – neu!
Ab dem Schuljahr 2017/18 soll aus den fünf Bereichen Schule, Musik, Sport, Kunst und Soziales jeweils ein Schüler mit einem Stipendium gefördert werden.

Gemeinsame Gottesdienste zu den Höhepunkten von Schul- und Kirchenjahr, Skilager und Lernerlebnis-Kurse, das Theater unserer 5.-Klässler („Bamsentheater“) und Wandertage, Kursfahrten, Berlinfahrt oder Exkursionen in Museen sowie Theaterbesuche weisen auf die Vielfalt des Ettaler Jahresprogramms hin.

Doch auch der Schulalltag kann mit Besonderheiten aufwarten:

  • Fast alle Klassenräume sind mit digitalen Tafeln ausgestattet, die einen multimedialen Unterricht ermöglichen.
  • Wir bilden vor allem in der Mittelstufe kleine Lerngruppen in den Fremdsprachen und Mathematik.
  • In der Oberstufe werden die Schülerinnen und Schüler in kleinen Kursen gezielt auf das Abitur vorbereitet. Ein extra Mathe-fit Kurs ergänzt diese Förderung.
  • Die Fremdsprachenbibliothek „Starbooks“ lädt mit ihren englischen, französischen und spanischen Büchern zum Schmökern ein.
  • Das engagierte Tutorenteam aus Oberstufenschülerinnen und -schülern hilft den Jüngsten bei der Eingewöhnung.
  • In der Oberstufe können dann die Schülerinnen und Schüler aus einer bunten Bandbreite von Seminaren ihre Schwerpunkte wählen, eigene Projekte ins Leben rufen, sich im persönlichen Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern oder speziellen Kursen intensiv auf das Abitur vorbereiten.
  • Immer mehr wird auch die internationale Vernetzung durch Partnerschulen in Großbritannien, Australien, Tschechien oder Frankreich weiter entwickelt.
  • Besondere Projekttage bereiten auf die kirchlichen Hochfeste Ostern und Weihnachten vor.
DeBeJu Benediktinerabtei Ettal 2014

Einander zu helfen und füreinander da zu sein gehört zu den Grundpfeilern unseres christlichen Wertekanons. Dies wird für die Schülerinnen und Schüler besonders in der 10. Klasse zu einer prägenden Erfahrung, wenn sie sich für das zweiwöchige Compassion-Projekt eine soziale Einrichtung suchen und dort mitarbeiten.

Mögliche Einsatzorte sind Krankenhäuser, Altersheime, Integrationskindergärten oder Behinderteneinrichtungen. Mancher kommt hier an seine Grenzen, mancher spürt seine eigene Berufung.

Und jeder bekommt einen neuen Blick auf das, was Compassion heißt: Mitgefühl, Mitleid und Erbarmen.

Ein lebendiges Schulleben benötigt eine Öffnung nach außen. So helfen gemeinsame Fahrten und Unternehmungen ab der 5. Klasse dabei, die Gemeinschaft zu stärken, eigene Horizonte zu erweitern oder sich sprachlich zu verbessern.

Hier finden Sie eine Übersicht unserer regelmäßigen Fahrten:

  • 5. Klassen: Kennenlerntage am Schuljahresanfang und Vorbereitung des Bamsentheaters
  • 6. Klassen: Natur und Kultur erleben im Ammertal
  • 7. Klassen: Skilager
  • 9. Klassen: Frankreich, Griechenland, KZ-Gedenkstätte
  • 11. Klassen: Studienfahrt
  • 12. Klassen: Berlinfahrt
  • Allgemein: kulturelle Fahrten, Museumsbesuche, Opernbesuche

Am 16. März 2010 hat sich unser Gymnasium mit neun weiteren Schulen aus benachbarten Landkreisen zum TUM Schulcluster Benediktbeuren zusammengeschlossen. Gemeinsame Projekte, spannende Vorträge und zielgerichtete Lehrerfortbildungen sind erste Früchte dieser Zusammenarbeit, die von der Technischen Universität München unterstützt und gefördert wird.

Weitere Informationen unter

www.tumschulclusterbenediktbeuern.de

Prävention

Kinder und Jugendliche sind in unserer Gesellschaft unterschiedlichsten Gefahren ausgesetzt. Drogen und Süchte, Gewalt und Unterdrückung, sexueller Missbrauch und Mobbing können Leben zerstören. Vielfältige Präventionsangebote sollen die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, zu reifen und zu selbstbestimmten Menschen zu werden, und so diesen Gefahren nicht unvorbereitet zu begegnen.

Nachdem im Jahr 2010 Missbrauchs- und Misshandlungsfälle der vergangenen Jahrzehnte bekannt wurden, begann in Kloster, Schule und Internat ein vertiefter Prozess der Aufarbeitung. Neben der individuellen Entschädigung der Opfer ließ die Benediktinerabtei Ettal als erste katholische Institution die Vorfälle wissenschaftlich durch das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) untersuchen und stellte diesen Bericht 2013 der Öffentlichkeit vor. Für Schule und Internat wurde ein umfangreiches Präventionskonzept entwickelt.

Als neutrale Anlaufstelle für Verdachtsfälle strafbarer Handlungen an minderjährigen und volljährigen Schülern sowie Mitarbeitern der Benediktinerabtei Ettal steht die Münchner Rechtsanwältin Monika Endraß zur Verfügung. (weiter lesen)

Zertifizierung

Als erste katholische Schule in Bayern wurde das Benediktinergymnasium Ettal im Februar 2012 vom Katholischen Schulwerk in Bayern für „nachhaltige Schulent­wicklung“ zertifiziert.

Regelmäßige Überprüfung durch Vertreter anderer Schulen, kollegiale Beratungen unter den Lehrkräften oder der Ausbau einer verbesserten Feedback-Kultur helfen dabei, nicht „im eigenen Saft zu schmoren“, sondern das Ettaler Bildungskonzept innovativ voranzubringen.

Nun haben wir bereits zum zweiten Mal das Zertifikat für „Nachhaltige Schulentwicklung“ durch Herrn Dr. Hatzung, den Vorsitzenden des Katholischen Schulwerks in Bayern erhalten:

Wir arbeiten jetzt nach dieser Bestätigung umso engagierter weiter an der Schulentwicklung, besonders an folgenden Punkten:

  • die Pflege eines respektvollen Umgangs aller am Bildungs- und Erziehungsprozess beteiligten Personengruppen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und der Regel des Heiligen Benedikt;
  • eine Verbesserung der Unterrichtsqualität als wesentliches Element zur Steigerung der Attraktivität unserer Schule;
  • eine ansprechende Gestaltung des Schulgebäudes.