Leben

Ich bin „auf Ettal“, sagen unsere Schüler, wenn sie gefragt werden, wo sie zur Schule gehen. Das Internat ist während einiger Monate im Jahr der Boden auf dem sie stehen, ein echter Lebensort mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben ausmachen. Sie erleben hier Gemeinschaft und Freundschaft, sie verbringen hier ihre Freizeit und lernen mit Konflikten und Ärger umzugehen. Und so wird Ettal für viele zu einer zweiten Heimat und einem Identifizierungsort, auch Jahre nach ihrem Abitur.

Wohnen

Unsere Jugendlichen leben nach Geschlechtern getrennt und nach Altersstufen gestaffelt in 3- oder 2-Bettzimmern bis hin zu Einzelzimmern in der Oberstufe.

Da sie sich in diesem Bereich – in dem sie leben und ab der 9. Klasse außerdem studieren – wohlfühlen sollen, können sie die Zimmer altersgemäß individuell gestalten und sind selbstverständlich für die Ordnung und Sauberkeit in ihren eigenen vier Wänden zuständig.

Mahlzeiten

Da gemeinsame Mahlzeiten nicht nur Ausdruck von Gemeinschaft sind, sondern auch die Möglichkeit zum Gespräch und Austausch bieten, versammeln sich unsere Schüler im Speisesaal zum täglichen Frühstück, Mittag- und Abendessen. Für das leibliche Wohl sorgt die Küche unseres Klosterhotels Ludwig der Bayer ****.

Personen

Eine qualitativ hochwertige Arbeit lebt von einem guten Team. Unter der Leitung des Direktors kümmern sich Präfektinnen und Präfekten ebenso wie das Hauswirtschaftspersonal um das Wohl der Schüler.

“Omnia fac cum consilio” heißt es in der Benediktsregel, und kann sinngemäß übersetzt werden mit: Lass dich beraten! Klassen- und Internatssprecher sind daher dem Direktor eine ebenso große Hilfe wie die gute Zusammenarbeit mit den Eltern.

Krankenstation

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Sind unsere Jugendlichen trotzdem einmal krank, ist das ein Fall für unseren Krankenpfleger. Er kümmert sich um die Patienten bis zur Genesung und organisiert den Arztbesuch, falls notwendig.

Prävention

Kinder und Jugendliche sind in unserer Gesellschaft unterschiedlichsten Gefahren ausgesetzt. Drogen und Süchte, Gewalt und Unterdrückung, sexueller Missbrauch und Mobbing können Leben zerstören. Vielfältige Präventionsangebote sollen die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, zu reifen und zu selbstbestimmten Menschen zu werden, und so diesen Gefahren nicht unvorbereitet zu begegnen.

So wurde in den vergangenen Jahren ein Präventionskonzept erstellt, das kontinuierlich weiterentwickelt wird und organisatorische Maßnahmen in Schule und Internat, Fortbildungen für Lehrer und Erzieher, als auch altersgerechte Kommunikation und Trainings für die Schüler einschließt. weiter lesen